KOSTÜMDESIGN
Gergana Mandarlieva

(Foto: © Valentina Bilareva)
Gergana Petkova Mantarlieva, geboren in Plovdiv, absolvierte ihre Ausbildung am Gymnasium für angewandte Kunst – NGSEI in Plovdiv mit dem Schwerpunkt künstlerische Bühnenbeleuchtung und Tontechnik. Darüber hinaus erwarb sie ihren Magister im Bereich, Bühnenbildner, Kostümbildner und Kunstmanagement in den musikalischen Bühnen Genres in der Akademie für Musik, Tanz und Bildende Kunst „Prof. Asen Diamandiev“ – Plovdiv
Ihre berufliche Laufbahn begann an der Oper Plovdiv, wo sie als Assistentin und Leiterin für Set-Design und Kostüme tätig war. Sie entwarf das Bühnenbild und die Kostüme für zahlreiche Konzerte, darunter Produktionen wie „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, „Rotkäppchen“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Von 2017 bis 2022 war sie als Assistentin für Bühnen- und Kostümgestaltung bei den Opera Open Festivals tätig.
Im Rahmen dieser Festivals lernte sie 2017 den renommierten Regisseur Stefano Poda kennen. Für die Co Produktion des Theaters Plovdiv und des Teatro Regio di Parma, „Die Kraft des Schicksals“, verwandelte sie Gummistiefel in Lederstiefel, die Poda als „Materie, durchdrungen von Gefühlen“ beschrieb. 2019 unterstützte sie ihn bei der Kostümproduktion und leitete die Orpheus- und Eurydice-Ateliers zur Herstellung der Kostüme und fertigte eigenhändig alle Masken im Rahmen des Spektakels der Plovdiv-Oper an, das Teil des Kulturprogramms der Europäischen Kulturhauptstadt Plovdiv 2019 war. Im Jahr 2023 fertigte und bemalte sie mehrere Solistenkostüme sowie die Kostüme für Chöre, Ballett und die AIDA-Statue für das 100-jährige Jubiläum des Arena di Verona Festivals und leitete die künstlerische Tätigkeit eines der Ateliers zur Anfertigung der Kostüme.
Sie bedankt sich herzlich bei Stefano Poda für sein Vertrauen in ihre Professionalität. Ein besonderer Dank gilt auch Joachim Arnold für die Einladung, als Kostümdirektorin für das spannende Projekt „Die Zauberflöte“ am Saarpolygon in Saarlouis 2024 tätig zu sein. Sie freut sich sehr, Teil dieser außergewöhnlichen Produktion zu sein.
